Aktuelles

***KÖLNER INTIATIVE GEGEN SEXUALISIERTE GEWALT***

Aufgrund des Engagements der Initiative wurde an den Karnevalstagen 2016 das Beratungsmobil erstmalig als Anlaufstelle für von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen und Mädchen  angeboten. Das Beratungsmobil ist bei Kölner Großveranstaltungen im Einsatz.

Alle Mitstreiterinnen der Initiative gegen sexualiserte Gewalt sind als qualifizierte Beraterinnen regelmäßig im Beratungsmobil vor Ort.

Folgende Termine sind bisher geplant:

Samstag, 11.11.2017   11:00 bis 01:00 Uhr, Standort Rudolfplatz

Silvester, 31.12.2017 21:00 bis 02:00 Uhr

Weiberfastnacht, 08.02.2018 11:00 bis 20:00 Uhr

Karnevalsfreitag, 09.02.2018 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Karnevalssamstag, 10.02.2018 20:00 uhr bis 01:00 Uhr

Karnevalssonntag, 11.02. 2018 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Rosenmontag, 12.02.2018 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr

Veilchendienstag, 13.02.2018 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr

 

In den angekündigten Einsatzzeiten ist das Beratungsmobil auch über die Telefonnummer 0221 / 221-27777 erreichbar.

 

****www.kampagneneinheisstnein.org****

Das FBZ hat den Aufruf NEIN HEISST NEIN unterzeichnet https://kampagneneinheisstnein.org/aufruf/

Die Kampagne wird getragen von einem Zusammenschluss feministischer Gruppen und Einzelpersonen, vorrangig aus Köln und NRW. Aufgrund der “Erneuerung” des Sexualstrafrechts dieses Jahr haben wir uns zusammengeschlossen, um darauf aufmerksam zu machen, dass ein klares “Nein heisst Nein” auch gesetzlich geregelt sein muss. Die Kampagne in Köln zu starten hat für uns eine wichtige Bedeutung: Die Ereignisse der Silvesternacht und die folgende rassistische mediale Inszenierung haben uns schockiert. Bis zu der endgültigen Entscheidung über die Änderung des Sexualstrafrechtes wollen wir mehr Aufmerksamkeit in den Medien erzeugen und die Notwendigkeit eines klaren Gesetzes verdeutlichen.

 

***SICHERE STADT FÜR MÄDCHEN UND FRAUEN***

In einem Offenen  Brief des Bündnisses LILA IN KÖLN (www.lila-in-koeln.de) an OB Henriette Reker fordern wir ein Konzept und die Umsetzung für eine „Sichere Stadt für Frauen und Mädchen“.

Wir wollen die aktuelle Aufmerksamkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen nutzen, um nachhaltige Konzepte für Köln zu installieren und die Zivilgesellschaft in ihrer Verantwortung zu sensibilisieren und stärken.

 

***GEFLÜCHTETE FRAUEN UND MÄDCHEN SOWIE UNTERSTÜTZENDE PERSONEN***

Die verschiedenen autonomen Frauenprojekte in Köln setzen sich schon immer auch für die Rechte von Flüchtlingsfrauen ein. Auch in der aktuellen Situation wollen wir Frauen und Mädchen, die nun neu in Deutschland leben, die Unterstützung geben, die sie wünschen um hier anzukommen und ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben zu gestalten.

Das FBZ ist für alle Frauen unabhängig von kulturellen oder religiösen Zugehörigkeiten. Sprachlich sind wir in der Beratung auf deutsch, englisch und spanisch limitiert.

Gemeinsam mit anderen autonomen Frauenprojekten haben wir eine Übersicht aller Angebote für Flüchtlingsfrauen und Unterstützer*innen zusammengestellt:

Infoblatt Unterstützung geflüchtete Frauen und Mädchen_28.4

 

***STELLUNGNAHME***

Mit unseren Bündnispartnerinnen haben wir eine Stellungnahme zu den Vorfällen in der Silvesternacht und zu sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen erstellt.

Lila Stellungnahme Silvester 2015.2016