Feministischer Salon

Feministischer Salon
Input – Diskussion – Update Feminismus

Wir versammeln uns. Der Salon ist ein Raum um zu lernen, nachzudenken, zu diskutieren und einen Blick auf die aktuellen feministischen Diskurse und Kontroversen in den Bewegungen zu werfen.

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Herzliche Einladung zum Feministischen Salon am 14. September und 12. Oktober 2015 19.00 Uhr

Feministischer Salon Herbst 2015 1 Feministischer Salon Herbst 2015 2

Feministischer Salon im Mai und Juni

04. Mai Feministische Ökonomie

Wirtschaftstheorie und -politik wird häufig als geschlechtsneutral präsentiert. Ausgeblendet wird dabei, dass kapitalistische Strukturen und hierarchische Geschlechterverhältnisse wechselseitig miteinander
verknüpft sind, sich also (nicht nur geschlechtlichen) Ungleichheiten bedienen und diese wiederum hervorbringen.
Die verschiedenen Ansätze, die sich unter dem Begriff Feministische Ökonomie zusammenfinden, versuchen, diese Machtstrukturen sichtbar zu machen. Hierbei ist die Unterscheidung von produktiver und
reproduktiver, von bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie deren gesellschaftlicher Anerkennung zentral. Am Beispiel der sogenannten Hausarbeitsdebatte, die Anfang der 70er Jahre in der Zweiten Welle der Frauenbewegungen geführt wurde, soll dies im Salon erläutert werden. Daran anknüpfend werden aktuelle Aspekte der Diskussion um Care und (Für-)Sorgeverhältnisse vorgestellt, um anschließend zum gemeinsamen
Gespräch einzuladen. Mit Karolin Kalmbach von GeStik – Gender Studies in Köln, Universität zu Köln.

22.6 Alles nur um der Ehre willen – Ehrenamt und Gratisarbeit

Lesepatinnen in der Schule, Lebensmittel verteilen bei der „Tafel“, Besuchsdienste im Altenheim: Rund 23 Millionen Bürger/innen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich, ohne Geld, im Dienst der
Allgemeinheit.Aber anscheinend sind es nicht genug, denn landauf landab werben Verbände, Politiker/innen und Freiwilligen-Agenturen ständig um weitere Ehrenamtliche. Vor allem von nicht (mehr) berufstätigen Frauen wird erwartet, sich in Kommunen, Altenheimen und sozialen Einrichtungen zu engagieren.
Claudia Pinl hat sich in einem 2013 erschienenen Buch kritisch mit den politischen Hintergründen des Ehrenamts-Booms auseinandergesetzt. Freiwillige können, so die Autorin, gesellschaftspolitische Fehlentscheidungen nicht ausbügeln: Die Unterfinanzierung des Bildungswesens und der Pflege, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland

 

 

AM 09.02.105 starten wir in die SALONSAISON mit dem Thema

PRÄSENT & SICHTBAR – Frauen in Ägypten

Am Beispiel Ägypten wollen wir mehr über die Lebens- und Arbeitswelten von Frauen und die aktuellen Veränderungsprozesse erfahren. Wo sind Frauen nach den Protestbewegungen sichtbar und wo ist politische Teilhabe möglich? Wie gestalten sie verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens aus? Die ägyptischen Frauenbewegungen, deren Forderungen und Errungenschaften, aber auch die Herausforderungen und Risiken, mit denen die Frauen konfrontiert sind, stehen im Mittelpunkt des Abends.

Krine Stahl lebt zurzeit in Kairo und bringt uns frische Eindrücke aus Ägypten mit.

Feministischer Salon 9.2. ÄgyptenFeministischer Salon am 09.02.105

 

 

Am 10.November 2014

Herzliche Einladung

zum 4. Feministischen Salon mit dem Thema

Hashtag # Feminismus – das Internet als neuer Ort feministischer Aktionsformen

Das Internet, die digitale Welt, ist wie die materialisierte Welt ein umkämpfter Raum. Es ist wichtig, dass auch oder gerade dort Debatten über frauenpolitische Themen geführt werden und sichtbar sind. Aktionen im öffentlichen Raum sind nicht neu und wurden schon immer von den Frauenbewegungen genutzt. Neu ist, dass sich Aktionsformen in die Virtualität verlagert haben und dort durch die digitale Raum- und Zeitdynamik direkt und für jede Person zugänglich sind.

Was verbirgt sich hinter den Netztechnologien Twitter, Hashtag, Blogs, Podcasts, Instagram? Wie werden diese von feministischen Aktivist*innen genutzt? Wie kann ich mich beteiligen? Welche Wirkungen haben digitales Handeln und virtuelle Kampagnen auf die materialisierte Welt? Welche Bedeutung hat das Internet für die feministischen Bewegungen?

Wir freuen uns auf die Einführung durch Jinan Dib. Die Soziolinguistin setzt sich seit Jahren mit dem Thema Feminismus im Internet auseinander. Sie selbst nutzt Social Media nicht nur als alltägliches Informations- und Bildungsmedium, sondern auch als Instrument, sich lokal, regional und global auszutauschen und zu vernetzen.

Kommt zahlreich, wissensdurstig und diskussionsfreudig!

Im Anschluss gibt es Sekt, Selters und Kölsch.    

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