Feministischer Salon

28.April 2014 19.00 Uhr

Herzliche Einladung zum

2. Feministischen Salon (hier klicken Flyer)

Input – Diskussion – Update Feminismus

Wir versammeln uns. Der Salon ist ein Raum um zu lernen, nachzudenken, zu diskutieren und einen Blick auf die aktuellen feministischen Diskurse und Kontroversen in den Bewegungen zu werfen.

Thema: Trans*Gender und Feminismus

ID-clash_3145_Aus                                                                                                                    Performance ID-Clash © Roland Kaiser

Monika Götsch von der FH Köln ist Soziologin und forscht u.a. zu Trans*Personen im neoliberalen Sozialstaat.

Sie wird zunächst die verschiedenen Trans*Kategorisierungen definieren und dann Forschungsergebnisse zu geschlechts- bzw. trans*spezifischen (Diskriminierungs-)Erfahrungen vorstellen, die fast immer mit der Anforderung verbunden sind, sich geschlechtsspezifisch zu vereindeutigen.

Anhand von Beispielen  unterschiedlicher Umgangsweisen mit Trans*Personen in feministischen Kontexten, werden wir die Bedeutung von Trans*Gender für feministische Politik und Praxis diskutieren.

Kommt zahlreich, wissensdurstig und diskussionsfreudig!

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VERANSTALTUNGSHINWEIS Chancengleichheit am Arbeitsplatz, Agentur für Arbeit Köln

Wann ist der richtige Zeitpunkt nach der Familiengründung in den Beruf zurückzukehren? Falls Sie diese Frage beschäftigt hier ein Angebot der Beauftragen für Chancengleichheit am Arbeitsplatz:

WENN NICHT JETZT – WANN DANN? (als pdf)

Mit einer landesweiten Aktion sollen Frauen und Männer nach einer Familienphase oder Pflege von Angehörigen ermutigt werden, wieder in den Beruf einzusteigen.

Unter dem Motto „Wenn nicht jetzt, zurück in den Beruf, wann dann?“
beantworte ich am 8.Mai 2014 in der Zeit von 9.00 – 15.00 Uhr alle Fragen zu den Themen:

• Rückkehr in den Beruf
• Beschäftigung in Teilzeit
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• die vielfältigen Angebote der Agentur für Arbeit

Eva Pohl _ Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt
Tel: 0221/9429-5400 E-Mail: Koeln.BCA@arbeitsagentur.de
Bundesagentur für Arbeit _  Agentur für Arbeit _  Köln Luxemburger Str. 121

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Die ausführlichen Infos zu unseren Veranstaltungen finden Sie hier

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Am 10.November 2014

Herzliche Einladung

zum 4. Feministischen Salon mit dem Thema

Hashtag # Feminismus – das Internet als neuer Ort feministischer Aktionsformen

Das Internet, die digitale Welt, ist wie die materialisierte Welt ein umkämpfter Raum. Es ist wichtig, dass auch oder gerade dort Debatten über frauenpolitische Themen geführt werden und sichtbar sind. Aktionen im öffentlichen Raum sind nicht neu und wurden schon immer von den Frauenbewegungen genutzt. Neu ist, dass sich Aktionsformen in die Virtualität verlagert haben und dort durch die digitale Raum- und Zeitdynamik direkt und für jede Person zugänglich sind.

Was verbirgt sich hinter den Netztechnologien Twitter, Hashtag, Blogs, Podcasts, Instagram? Wie werden diese von feministischen Aktivist*innen genutzt? Wie kann ich mich beteiligen? Welche Wirkungen haben digitales Handeln und virtuelle Kampagnen auf die materialisierte Welt? Welche Bedeutung hat das Internet für die feministischen Bewegungen?

Wir freuen uns auf die Einführung durch Jinan Dib. Die Soziolinguistin setzt sich seit Jahren mit dem Thema Feminismus im Internet auseinander. Sie selbst nutzt Social Media nicht nur als alltägliches Informations- und Bildungsmedium, sondern auch als Instrument, sich lokal, regional und global auszutauschen und zu vernetzen.

Kommt zahlreich, wissensdurstig und diskussionsfreudig!

Im Anschluss gibt es Sekt, Selters und Kölsch.

Herzliche Einladung zum Feministischen Salon am 14. September und 12. Oktober 2015 19.00 Uhr

Feministischer Salon Herbst 2015 1 Feministischer Salon Herbst 2015 2

Feministischer Salon im Mai und Juni

04. Mai Feministische Ökonomie

Wirtschaftstheorie und -politik wird häufig als geschlechtsneutral präsentiert. Ausgeblendet wird dabei, dass kapitalistische Strukturen und hierarchische Geschlechterverhältnisse wechselseitig miteinander
verknüpft sind, sich also (nicht nur geschlechtlichen) Ungleichheiten bedienen und diese wiederum hervorbringen.
Die verschiedenen Ansätze, die sich unter dem Begriff Feministische Ökonomie zusammenfinden, versuchen, diese Machtstrukturen sichtbar zu machen. Hierbei ist die Unterscheidung von produktiver und
reproduktiver, von bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie deren gesellschaftlicher Anerkennung zentral. Am Beispiel der sogenannten Hausarbeitsdebatte, die Anfang der 70er Jahre in der Zweiten Welle der Frauenbewegungen geführt wurde, soll dies im Salon erläutert werden. Daran anknüpfend werden aktuelle Aspekte der Diskussion um Care und (Für-)Sorgeverhältnisse vorgestellt, um anschließend zum gemeinsamen
Gespräch einzuladen. Mit Karolin Kalmbach von GeStik – Gender Studies in Köln, Universität zu Köln.

22.6 Alles nur um der Ehre willen – Ehrenamt und Gratisarbeit

Lesepatinnen in der Schule, Lebensmittel verteilen bei der „Tafel“, Besuchsdienste im Altenheim: Rund 23 Millionen Bürger/innen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich, ohne Geld, im Dienst der
Allgemeinheit.Aber anscheinend sind es nicht genug, denn landauf landab werben Verbände, Politiker/innen und Freiwilligen-Agenturen ständig um weitere Ehrenamtliche. Vor allem von nicht (mehr) berufstätigen Frauen wird erwartet, sich in Kommunen, Altenheimen und sozialen Einrichtungen zu engagieren.
Claudia Pinl hat sich in einem 2013 erschienenen Buch kritisch mit den politischen Hintergründen des Ehrenamts-Booms auseinandergesetzt. Freiwillige können, so die Autorin, gesellschaftspolitische Fehlentscheidungen nicht ausbügeln: Die Unterfinanzierung des Bildungswesens und der Pflege, die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland

 

 

AM 09.02.105 starten wir in die SALONSAISON mit dem Thema

PRÄSENT & SICHTBAR – Frauen in Ägypten

Am Beispiel Ägypten wollen wir mehr über die Lebens- und Arbeitswelten von Frauen und die aktuellen Veränderungsprozesse erfahren. Wo sind Frauen nach den Protestbewegungen sichtbar und wo ist politische Teilhabe möglich? Wie gestalten sie verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens aus? Die ägyptischen Frauenbewegungen, deren Forderungen und Errungenschaften, aber auch die Herausforderungen und Risiken, mit denen die Frauen konfrontiert sind, stehen im Mittelpunkt des Abends.

Krine Stahl lebt zurzeit in Kairo und bringt uns frische Eindrücke aus Ägypten mit.

Feministischer Salon 9.2. ÄgyptenFeministischer Salon am 09.02.105